Zingst wie es lebt und tobt – Ein Workshop zur Reportagefotografie

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Das Fotofestival Horizonte Zingst ist mittlerweile für mich eine feste Größe in meinem Fotografischen Jahresablauf und ich freue mich immer wieder die tolle Atmosphäre und Stimmung in mich aufsaugen zu können. Mit neuen Anregungen und Gefühlen für meine Fotografie ist es wunderbar den darauffolgenden Monaten neue Impulse geben zu können. 
Genau dafür buche ich Workshops in der Hoffnung genau diese Impulse zu finden. Leider gelingt das nicht immer. Gestern war so ein Workshop der für mich sehr enttäuschend abgelaufen ist. „Zingst wie es tobt und Lebt“ das war der Titel. In der Ausschreibung hörte es sich spannend an, sich der Reportage als Fotografisches Stilmittel annähern zu können. 
Trotz des Namhaften Referenten sah ich mich in einer Veranstaltung die schlecht bis gar nicht vorbereitet wurde. In der mir eine Stunde lang durchschnittliche Reisefotografie aus Buthan dargeboten wurde und nicht die erhofften Tips und Tricks zur Reportagefotografie gegeben wurden. Daran im Anschluss  wurden wir Teilnehmer in das kalte Wasser geworfen ohne einen vernünftigen Hinweis zur neuen und für die Reportagefotografie sehr wichtigen DSGVO die in aller Munde ist und gerade diese Bereiche der Fotografie enorm beeinflussen kann. Wir schlenderten also verschiedene Punkte in Zingst an um dort unsere Fotos zu machen und die letzten zwei Stunden sollten dann der Bearbeitung und Bildbesprechung dienen. Zur Bildbearbeitung verschwand der Referen für über eine Stunde aus dem Raum um dann die letzt Stunde des Workshop mit seinem veralteten Appel Rechner zu verbringen um die Bilder der Teilnehmer darauf zu sichern. Die Bildbesprechung bestand dann darin in zwei Minuten mit der gesamten Gruppe für jeden Teilnehmer zwei Bilder auszusuchen, diese dann nach seinem Geschmack nach zu bearbeiten und damit zu verfälschen. Keine sinnhaften Anmerkungen oder Anregungen zu der Bearbeitung. Kurz um es war mist. Schade.